Diese 10 Lebensmittel sind genmanipuliert, obwohl es nicht auf der Verpackung steht

Was der Bauer nicht kennt, frisst er nicht, besagt ein altes Sprichwort, das aus einer Zeit stammt, als die Menschen sich noch vorwiegend von dem ernährten, was sie „im Schweiße ihres Angesichts“ der Erde abgewannen. Dieser Wortsinn überträgt sich auch heute noch auf viele Situationen, in denen Menschen aus Vorsicht oder aus Unkenntnis Unbekanntes ablehnen.

So sind 80 Prozent der Bevölkerung in Deutschland gegen die grüne Gentechnik. Als Gründe für die geringe Akzeptanz benennt eine Studie der Uni Bayreuth vor allem mangelnde Information über Langzeitwirkungen sowie fehlendes Vertrauen.

62 Prozent der Bundesbürger bezeichneten in der Befragung ihren eigenen Wissensstand zur Gentechnik als „eher schlecht“. Nur 1,5 Prozent fühlten sich „sehr gut“ informiert. 44 Prozent der Bundesbürger vertraten die Ansicht, normale Tomaten hätten keine Gene. 30 Prozent der Deutschen glaubten zudem, dass der Verzehr einer gentechnisch veränderten Tomate die eigene menschliche Erbsubstanz verändern könne.

Fakt ist, dass in viele Lebensmittel Zusatz- und Hilfsstoffe gespritzt werden, die mit gentechnisch veränderten Mikroorganismen hergestellt wurden. Viele Verbraucher wissen gar nicht, dass Zusatzstoffe wie Vitamine, Aminosäuren, Aromen oder Enzyme mit Hilfe genmanipulierter Mikroorganismen bearbeitet werden. Das muss auch nicht auf der Verpackung stehen. Deshalb nehmen wir trotz strenger Regulierung und Auszeichnungspflicht in den Lebensmittelregalen täglich Nahrung zu uns, die genetisch verändert wurde, obwohl es nicht auf der Verpackung steht. Hier sind zehn Beispiele:

1Süßstoffe

Industriell gefertigte Fructose und künstliche Glucose wird mithilfe gentechnisch veränderter Mikroorganismen hergestellt. Auch die alternativen zu Zucker, wie zum Beispiel Aspartam können mit Hilfe von Gentechnik produziert sein. Während Kritiker Aspartam krebserregende Inhaltsstoffe vorwerfen, geben Experten jedoch  Entwarnung.


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